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#39 Françoise Sagan: Bonjour Tristesse

Im Stile der großen französischen Liebesromane sieht Sagan schließlich eine tragische Schlusswendung für ihre Erzählung vor. Tragisch auch deshalb, weil ihr selbst ebenso wie einer der Hauptfiguren im Roman eine Autofahrt zum Verhängnis werden sollte. Mit gerade knapp 22 Jahren war Sagan in einen schweren Unfall verwickelt. Im Krankenhaus mit starken Schmerzmitteln behandelt worden, entwickelte sie von ihnen eine Abhängigkeit, die sie ihr Leben lang, mal stärker, mal schwächer, begleitet. Ebenso wenig, diesmal zum Glück, löste sich Sagan vom Schreiben. Knapp 50 Romane und Bühnenstücke konzipierte die Französin, bevor sie 2004 im Alter von 69 Jahren verstarb.