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#48 Mascha Kaléko: Mein Lied geht weiter

Was so beeindruckt, ist Kalékos Gabe, im Alltäglichsten, im Kleinsten, das literarisch Anmutige und Große zu entdecken. Es lyrisch aufzudecken für den Leser, der sich zugleich darin, im Kleinen, wiederfindet und von sich selbst, im Großen, entfremdet sieht. Ist das alles nur aufgebauscht?, könnte man fragen, womöglich ein Hineindichten von großen Lebensthemen in alltägliche Ereignisse, die damit wenig zu tun haben? Nicht, was es scheint also, ein Zaubertrick?

#35 Senthuran Varatharajah: Vor der Zunahme der Zeichen

Dieses Buch ist das lyrische Phantasma trockener und hoch-komplizierter Theorie, ein Anerzählen der rätselhaften Verquickung von Sinn und Bedeutung. Senthil Vasuthevan (SV) und Valmira Surroi (VS) spiegeln einander in ihren Initialen. Sie spiegeln einander und heben einander auf, sehen sich selbst in dem anderen und den anderen als sich selbst, geflüchtet ins Reich der Zeichen.