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Juliane Rebentisch

Ich glaube, das ist überhaupt nichts, was sich von selber versteht – gegenwärtig zu sein. In der Gegenwart zu sein ist unheimlich voraussetzungsreich. Denn der Jetzt-Punkt springt immer weg. Sich die Gegenwart zu vergegenwärtigen, dazu braucht es ein Geschichtsverständnis. Sodass das Gegebene als Gewordenes erscheint und sich gegen jeden Eindruck von Stillstand durchsetzt.

Insa Wilke

Ich fühle mich den Autorinnen und Autoren, vor allem ihren Texten gegenüber verantwortlich. Der Literatur, die sich ernsthaft existenziellen Fragen aussetzt, als auch derjenigen, die Sprache nicht als Mittel zum Zweck einsetzt. Mich erschreckt, dass diese Literatur bedroht ist und ich das Gefühl habe, ihr Existenzrecht wird bezweifelt.