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Juliane Rebentisch

Ich glaube, das ist überhaupt nichts, was sich von selber versteht – gegenwärtig zu sein. In der Gegenwart zu sein ist unheimlich voraussetzungsreich. Denn der Jetzt-Punkt springt immer weg. Sich die Gegenwart zu vergegenwärtigen, dazu braucht es ein Geschichtsverständnis. Sodass das Gegebene als Gewordenes erscheint und sich gegen jeden Eindruck von Stillstand durchsetzt.

Senthuran Varatharajah

Der Vers ist nicht nur der Bruch, er ist auch das Brechende, das Gebrochene, die Zerbrechlichkeit selbst. Ich glaube, wenn man schreibt, wenn man wirklich schreibt, wird man zu einem Vers. Wenn man philosophiert, wenn man wirklich philosophiert, ist man zu einem Vers geworden. Man muss diese Zerbrechlichkeit sein. Sie ist unerträglich.