#3 Fokus Lyrik: Festivalkongress

7.–10. März 2019 | Frankfurt am Main

Wer Mensch sagt, sagt Gesellschaft; und wer Gesellschaft sagt, sagt Sprache. (Monika Rinck zur Eröffnung, eine Lévi-Strauss-Variation)

Fokus Lyrik

Eingeladen von Mathias Zeiske (HKW/Edit) besuchte Holm-Uwe Burgemann den Festivalkongress Fokus Lyrik und diskutierte an einem Roundtable zu den Perspektiven des Non-Profit-Publishing deutschsprachiger Literatur im analogen und digitalen Raum.

Die »Frankfurter Positionen zur Lage und Zukunft der Lyrik«, die als Ergebnis aller Roundtables veröffentlicht wurden, finden sich hier.


#2 Heidelberger Literatur- und Philosophiekonferenz

30. November – 2. Dezember 2018 | Heidelberg

To perceive, in the darkness of the present, this light that strives to reach us but cannot – this is what it means to be contemporary. (Giorgio Agamben)

Ausgehend von unserer Arbeit zum Begriff der Gegenwartsliteratur hielt Holm-Uwe Burgemann einen Eröffnungsvortrag zur Zeitgenossenschaft (»Das Kon-temporäre der Literatur«) und gab einen Workshop zum angemessenen Umgang mit dem politischen Anderen.

Inhalt und Literatur des Workshops, finden sich hier.



In der Hand, unser Gründungswerk: Roger Willemsens Figuren der Willkür

Diskutiert wurden Bücher von Chantal Mouffe und Daniel-Pascal Zorn


#1 Denkwoche »Ich bin ein Schriftsteller ohne Sprache« mit senthuran varatharajah

15.–21. Juli 2018 | Château d'Orion, Südfrankreich

Das Zimmer ist leer, das ist seine Haupteigenschaft. (Maurice Blanchot)

Gemeinsam mit Schriftsteller Senthuran Varatharajah (Vor der Zunahme der ZeichenS. Fischer 2016) sprachen die Teilnehmer:innen der Denkwoche, Holm-Uwe Burgemann und Konstantin Schönfelder eine Woche lang über Anfang und Ende von Sprache, den Raum der Sprache, die Identität durch Sprache und den politischen Gebrauch und Missbrauch von Sprache in der jüngsten Geschichte. Als Suche nach den Wegen/Irrwegen/Umwegen des Sprechens und Schreibens war diese Denkwoche der Pilot eines außer-akademischen Gesprächsformats, das eine kritische Retrospektive der Gegenwart im Schatten der Pyrenäen und am Rand der Gesellschaft möglich machen soll.

Die Denkwoche war das erste gemeinsame Projekt mit der Denkagentur Château d'Orion.

 
 
 

Senthuran Varatharajah und Elke Jeanrond-Premauer über die Denkwoche: